24 Stunden

Wir begleiten Leben

Schaltfläche zum Aktivieren von Google Translate
StartseiteAktuellesPressespiegel

Pressespiegel

Dank an die Mitarbeiter

Bei der Weihnachstfeier der Diakoniestation Heilbronn wurden langjährige Mitarbeiter geehrt.

 

Schneebälle und Eiskristalle schweben über den Köpfen. Überall glitzert es ein bisschen und der Duft von leckerem Essen liegt in der Luft. Bei der Weihnachtsfeier der Diakoniestation Heilbronn im K2Acht konnten es sich aktive und ehemalige Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Ehrengäste mal so richtig gut gehen lassen. "Die kümmern sich das ganze Jahr über um kranke Menschen, leisten jeden Tag unheimlich viel und an diesem Abend wollen wir ihnen ein bisschen etwas zurück geben", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. Auch die zweite Vorsitzende Eva Kießling drückte ihren Dank aus, schließlich werde im Alltag unheimlich viel von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen erwartet. "Wir hoffen, dass wir Ihnen ein guter Arbeitgeber sind."

Ein gutes Zeichen dafür sind viele langjährige Mitarbeiter. Diese wurden im Rahmen der Weihnachtsfeier geehrt, teilweise sichtlich überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ute Bareiss, Susanne Frank, Paul Klepser, Mieke Kunas, Anita Schäfer und Brigitte Weber sind seit zehn Jahren dabei, Inge Krüger und Marieluise Frank sogar schon 15. Seit zwanzig Jahren arbeiten Carola Bauer, Brigitte Klugmann, Sabine Ruckwied und Martina Wolf für die Diakoniestation. Bereits ein Vierteljahrhundert ist Monika Lörcher dabei und dafür gab es das Kronenkreuz in Gold.

Gut, dass wir einander haben!

 

Einmal im Jahr feiert die Diakoniestation Heilbronn (DS) einen festlichen Gottesdienst in der Kilianskirche Heilbronn, um Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, zu verabschieden und neue Mitarbeiter willkommen zu heißen. Am ersten Advent freute sich Geschäftsführer Gerald Bürkert darüber, zwölf neue Kollegen, von denen leider nicht alle dabei sein konnten,  begrüßen zu können und dankte fünf scheidenden Kräften, auch hier teils in Abwesenheit, für ihre geleistete Arbeit. Die beiden Vorsitzenden Magnus Lang und Eva Kießling verabschiedeten sich persönlich bei Dora Schmidt, seit 1996 Mitarbeiterin der DS und seit 2011 hauptverantwortliche Pflegeleiterin.
"Ihre Klugheit und Warmherzigkeit machten Sie zu einem unentbehrlichen Mitarbeiter und Sie haben einen großen Anteil an dem guten Ruf, den die Diakoniestation sowohl bei den Klienten als auch als Arbeitgeber genießt."
Pfarrer Simon Günther segnete die Anwesenden, bevor alle Mitarbeiter gemeinsam - auch das eine liebgewonnene Tradition - das Lied "Gut, dass wir einander haben" anstimmten.

Gemeinsam Advent feiern

BU: Bei der Adventsfeier der Diakoniestation Heilbronn wurden mit den Klienten auch Weihnachtslieder angestimmt.

 

Vorfreude ist die schönste Freude - sagt man. Und eigentlich ist der ganze Advent eine Zeit der Vorfreude, der auf die Ankunft Jesu. "Auch bei mir ist es leider oft so, dass die Adventszeit mit ganz vielen anderen Dingen vollgepackt ist, weil es so viel zu erledigen gibt", gibt Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn (DS), offen zu. "Ich wünsche uns allen, dass wir zwischendurch unser Ohr dafür schärfen, wann Gott in unsere Seele und in unseren Herzen sein möchte", gab er den Anwesenden im Friedensgemeindehaus mit auf den Weg. Dort feierte die Diakoniestation mit ihren Klienten eine besinnliche und fröhliche Adventsfeier mit gemeinsamem Singen, leckerem Kuchen und einem musikalischen Auftritt der Kinder aus dem Familienzentrum Schillerstraße. Brigitte Klugmann, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, und Gerhard Haller hatten einen Sketch einstudiert über das ewige Thema "Was gibt's an Heiligabend zu Essen?", über den sich alle herzhaft amüsierten. "Uns ist es ganz wichtig, dass wir als Diakoniestation eben auch solche Sachen anbieten, um uns bewusst daran zu erinnern, wofür die Adventszeit eigentlich steht", betont Bürkert.

Ein Wegweiser und viele neue Ideen

Angebot nicht nur für Senioren

 

Stellvertretend für den Verbund der 16 Diakonie- und Sozialstationen im Stadt- und Landkreis Heilbronn präsentierte die Diakoniestation Heilbronn sich und ihr breitgefächtertes Angebot auf den Infotagen 50plus in der Heilbronner Harmonie. "Viele denken, wir sind nur für die Alten da, aber wir begleiten das gesamte Leben", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. So ist der jüngste Klient derzeit gerade mal zehn Jahre alt, denn Krankheit kann jeden treffen. Durch Schulungen für pflegende Angehörige oder die unterschiedlichen Betreuungsgruppen sowie Fachvorträge geht das Angebot weiter über den klassischen Hausbesuch hinaus. Bei einem Vortrag wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung vorgestellt, die vom Einkaufen, gemeinsamen Backen bis eben hin zur Pflege reichen.

 

BU: Geschäftsführer Gerald Bürkert informiert über die vielfältigen Angebote der Diakoniestation Heilbronn und ihrer Kollegen.

Mensch-ärger-dich-nicht gegen das Vergessen

 

Klar, die Diakoniestation Heilbronn (DS) kommt nach Hause, wenn die Leute im Bett liegen. Doch der Bedarf an Betreuung auch außerhalb der eigenen vier Wände steigt. "Seit 2017 setzen wir verstärkt auf das Thema Betreuung", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. Gerade Demenzkranke gebe es immer mehr und die Gesellschaft brauche Antworten, wie diese versorgt werden können. Inzwischen gibt es bereits sechs Betreuungsgruppen für Demenzkranke, die von Montag bis Freitag im Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Heilbronner Nordstadt und im alten Pfarrhaus der Emmausgemeinde angeboten werden. Und weil das MGH jetzt seinen zehnten Geburtstag mit einem großen Straßenfest feierte, war natürlich auch die DS vor Ort. Kinder und Erwachsene amüsierten sich köstlich an den von den Gruppenmitgliedern selbst gebastelten, übergroßen Mensch-ärger-dich-nicht-Figuren. "In der Größe sind sie für ältere Menschen besser zu greifen und wenn das Spielfeld größer ist, kann man es auch besser sehen", erklärt Gruppenleiterin Wally Leitz. Noch dazu ist das Spiel etwas, was ihre Klienten noch aus ihrer Kindheit kennen. Und an diesem Tag lernen es noch viele weitere Kinder kennen.

Vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten

 

In Baden-Württemberg regelt ein Rahmenvertrag die Sachleistungen, die zum Beispiel ein Pflegedienst wie die Diakoniestation Heilbronn (DSHN) erbringt. Die stellvertretende Teamleiterin Bianka Schnabel informierte bei einem Fachvortrag in der DSHN jetzt über die unterschiedlichen Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung und beantwortete die zahlreichen Fragen der interessierten Anwesenden. "Wir wollen den Leuten mit unseren Vorträgen einen ersten Einblick ermöglichen und bei Bedarf zur persönlichen Beratung einladen", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert.
Generell gibt es zwei Säulen der häuslichen Versorgung. Die von der Krankenkasse finanzierte häusliche Krankenpflege gibt es auf Rezept. "Die Voraussetzung dafür ist, dass man nicht in Pflegegrad zwei bis fünf eingestuft ist, eins ist seit Neuestem möglich", erläutert Schnabel.
Die Pflegekasse wiederum cofinanziert die Unterstützung bei körperlichen und kognitiven Einschränkungen der anderen Pflegegrade, egal ob diese ein Pflegedienst oder ein Angehöriger übernimmt. Die Sachleistungen sind in verschiedene Module sortiert, die von der körperbezogenen Pflege über Haushaltsführung bis zur Betreuung im häuslichen Umfeld reichen.
Der nächste Fachvortrag findet am 23. Oktober um 18 Uhr zum Thema Einbruch und Einbruchsprävention statt. Als Referent wird Harald Pfeifer, Polizeihauptkommissar und Leiter der Einbruchsprävention bei uns im Haus sein.

Arbeit, die Sinn macht

BU: Informieren gemeinsam (von links): Johannes Klopprogge (geschäftsführender Vorstand Diakoniestation Bad Rappenau - Bad Wimpfen), Altenpflegeazubi Mersida Hodzic und Gerald Bürkert (Geschäftsführer Diakoniestation Heilbronn).

 

 

"Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit sind Dinge, die viele Menschen heute in ihrer Arbeit suchen", ist Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn, überzeugt. Diesen Mehrwert in der Arbeit als Altenpfleger pärsentierten die 16 Diakoniestationen im Stadt- und Landkreis Heilbronn bei der IHK-Bildungsmesse im Messecenter redblue in Heilbronn an ihrem gemeinsamen Stand. "Wir arbeiten direkt mit Menschen, sind bei denen zu Hause und bekommen immer wieder die Dankbarkeit unserer Klienten zu spüren."
Davon kann auch Mersida Hodzic berichten, Altenpflegeazubine im zweiten Lehrjahr. "Ich wollte eigentlich schon immer was soziales machen, hab aber dann in Bosnien erst einmal einen kaufmännischen Beruf gelernt und bin froh, dass ich hier jetzt die Chance haben, noch einmal neu anzufangen." Johannes Klopprogge, geschäftsführender Vorstand der Diakoniestation Bad Rappenau-Bad Wimpfen erlebt das immer wieder. "Viele Frauen starten nach der Familienphase noch einmal bei uns neu durch." Dabei schätzen sie die überschaubaren Strukturen, man kennt die Kollegen und Patienten wirklich. "Es ist familiärer als in einer großen Einrichtung." Nicht zu vergessen der gemeinnützige Gedanke der Diakonie, ergänzt Hodzic. "Das gibt den Mitarbeitern und auch uns Schülern Sicherheit."

Fragen rund um die Pflege

 

 "Viele sind überrascht, was alles möglich ist", stellt Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn fest. Er und seine Mitarbeiter standen den vielen Besuchern beim Diakoniefest auf dem Heilbronner Kiliansplatz im eigenen Stand zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. "Viele wollen ganz konkret wissen, wie sie ihre Situation zu Hause managen können und wie wir sie dabei begleiten."
Auch dabei stellt Bürkert wieder fest, dass sich die familiären Systeme geändert haben. Vieles, was früher Familie und Nachbarn übernommen haben, muss nun professionalisiert werden. Umso wichtiger ist ihm die Teilnahme am Diakoniefest. "Wir wollen auf die vielen Angebote aufmerksam machen, die wir für die Gesellschaft bringen und für uns als Diakoniestation ist Pflege auch ein politisches Thema, das wir in die Öffentlichkeit tragen wollen." Denn nur dank Fördermitgliedern und Spendern sei es ihnen möglich, Angebote zu machen, die die Pflegekasse eben nicht finanziert.

Tag der Pflege

Tag der Pflege

 

Pflegeberuf muss attraktiver werden
In Baden Württemberg fehlen bis zum Jahr 2030 bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte

Die Diakoniestation Heilbronn setzt sich auf vielfältige Weise für seine Mitarbeiter ein.

 

Stuttgart, 8. Mai 2018. Personalmangel, körperliche Belastung und ständiger Zeitdruck – das Bild des Pflegeberufs gilt in der allgemeinen Wahrnehmung als wenig attraktiv. Die Pflege kranker und alter Menschen ist aber eines der Zukunftsthemen unserer Gesellschaft: Zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai mahnt die Diakonie Württemberg, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten, Pflegebedingungen stabil zu halten und zu verbessern. „Wir müssen über den Wert einer guten Versorgung nachdenken und alles dafür tun, dass junge Menschen gerne einen pflegerischen Beruf ergreifen.“, so Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg.

 

Die Diakoniestation Heilbronn kümmert sich in vielen Bereichen um seine Mitarbeiter. „Wir haben uns bewusst als familienorientiertes Unternehmen zertifizieren lassen, bieten Müttertouren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und fördern die Gesundheit unserer Mitarbeiter mit verschiedenen Projekten“, gibt Geschäftsführer Gerald Bürkert Beispiele. Er wirbt für den Pflegeberuf.

 

In der Pflege können Menschen ihr fachliches Wissen und ihre sozialen Fähigkeiten einbringen. „Eine wichtige Kraftquelle ist für uns Menschen die Wertschätzung, die uns von anderen entgegengebracht wird. Wer pflegebedürftige und kranke Menschen pflegt, verdient Anerkennung und Dank“, so Kaufmann. Dies gilt auch für pflegende Angehörige.

 

Die Diakonie weist aber auch darauf hin, dass Politik, Krankenhäuser und die Pflegedienste ständig daran arbeiten müssen, die notwendigen Infrastrukturen aufzubauen und die Qualität der Pflege zu verbessern. Dazu muss Geld investiert werden. Das fängt bei einer leistungsgerechten Vergütung der einzelnen Mitarbeiter an, betrifft aber genauso die Personalausstattung in den Häusern. „Zu wenig Personal schadet nicht nur den versorgten Menschen, sondern führt auch dazu, dass qualifizierte Pflegekräfte aus dem Beruf abwandern“, so Kaufmann.

 

Diakonische Träger, also auch die Diakoniestation Heilbronn, bezahlen ihre Mitarbeiter nach Tarif, der auch für den öffentlichen Dienst gilt. Die diakonischen Träger arbeiten nicht gewinnorientiert, alle Erträge fließen in die Verbesserung der Leistungen und die Gehälter der Mitarbeiter.

 

Der internationale „Tag der Pflege“ (auch „Tag der Krankenpflege“, „International Nurses Day“) ist am 12. Mai 2018. Er wird in Deutschland seit 1967 veranstaltet. Dieses Jahr lautet das Motto „Mach Freunde zu Kollegen“, es sollen auch Quereinsteiger für den Beruf begeistert werden. Das Diakonische Werk Württemberg zeigt ab dem 2. Mai Videos von Mitarbeitern aus ambulanter und stationärer Pflege auf seiner  Internetseite, die von positiven wie negativen Seiten des Berufs berichten.

 

Gerald Bürkert
Geschäftsführer der

Diakoniestation Heilbronn e.V.

 

Videos unserer Mitarbeiterinnen Katja Kibat und Reyhan Bozkurt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=7pcfDJCcA-U&index=7&list=PLQrZRashEGC_F6h8Y3gOTip8Yutc1Rk5Y

 

https://www.youtube.com/watch?v=0WLjPLj2J8A

 

Benefizkonzert für die Diakoniestation

 

Egal, ob sie wegen des Chorteams 2000 oder wegen der Diakoniestation Heilbronn in die Wichernkirche gekommen waren - die rund 220 Zuschauer spendeten reichlich Applaus beim Benefizkonzert für die Diakoniestation. "Das ist ja total abwechslungsreich, da wird einem nie langweilig", stellte ein Paar begeistert fest, das den Chor zum ersten Mal erlebte. Melancholische Gabriella, heißblütige Carmen, entspanntes Haus am See, Zigeunerleben voller Pfeffer und ein energiegeladenes Rhythm of Life sind nur ein kleiner Auszug dessen, mit dem das Chorteam unter der Leitung von Siegfried Liebl sein Publikum unterhielt.
Dankenswerterweise waren die Zuschauer auch sehr spendenfreudig. 1580 Euro landeten in den Spendendosen, die nun der Arbeit der Diakoniestation zu Gute kommen. "Wir sind immer wieder auf Spenden angewiesen, um unser Angebot unabhängig von Geldbeutel, Religion und sozialem Status aufrecht erhalten zu können", betont Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Auszeichnung kundenfreundlicher Pflegedienst

Ganzheitliche Beratung

Diakoniestation Heilbronn zum dritten Mal

als kundenfreundlicher Pflegedienst ausgezeichnet.

Persönliche Gespräche sind in der Pflege das A und O. Nur so schaffen es die Mitarbeiter der Diakoniestation Heilbronn, Betroffene und Angehörige durch den Dschungel der möglichen Unterstützungs-möglichkeiten zu navigieren. Zusätzlich informiert die Diakoniestation Heilbronn pflegende Angehörige und Pflegebedürftige aber auch regelmäßig über Neuerungen in Sachen Thema ambulante Pflege, Hauswirtschaft über das Kundenmagazin „Pflegepartner“. Für diese spezielle Art der Kundeninformation und -betreuung erhielt die Diakoniestation Heilbronn jetzt im dritten Jahr die Auszeichnung „Kundenfreundlicher Pflegedienst“ von Vincentz Network, Hannover.
Dieses Gütesiegel weist den Weg zu einem ambulanten Dienstleister in der Pflege mit einem besonderen Service. Mit geschulten und qualifizierten Personal bietet die Diakoniestation ihren Kunden neben dem Pflegeservice eine ganzheitliche Beratung und ermöglicht dadurch einen perfekte und ganzheitliche Pflege- und Betreuungsrahmen im häuslichen Kontext. „Uns ist es wichtig, den Kunden nicht nur durch unsere Leistungen zu überzeugen, sondern eben auch, ihnen in dieser schwierigen Phase so beizustehen, dass sie immer genau das richtige für ihre Situation finden“, betont Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Mehr als nur Altenpflege

Diakoniestation Heilbronn stellt 17 neue Mitarbeiter ein Verstärkung für die Bereiche Betreuung, Hauswirtschaft, Kranken- und Altenpflege

 

Am vergangenen Sonntag fand in der Heilbronner Kilianskirche der alljährliche Einsegnungsgottesdienst statt, bei dem diesmal 17 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter Segen in den Dienst der Diakoniegemeinschaft gestellt wurden. Geschäftsführer Gerald Bürkert begrüßte die Tatsache, trotz Fachkräftemangels im Bereich der häuslichen Pflege so viele hoch qualifizierte Mitarbeiter gefunden zu haben und sieht die Gründe hierfür im guten Arbeitsklima bei der Diakoniestation Heilbronn sowie in der fairen tariflichen Entlohnung. „Hinzu kommt die Auszeichnung mit Prädikat zum familienfreundlichen Unternehmen 2016 sowie die Auszeichnung zum kundenfreundlichen Pflegedienst 2017“, ergänzt er.

 

Prälat Harald Stumpf betonte in seiner Predigt mehrfach die Bedeutung von Unterstützungsangeboten wie die der Diakoniestation Heilbronn. „Ohne den Einsatz der Pfleger wäre eine adäquate Versorgung heutzutage nicht denkbar.“

 

Die Diakoniestation Heilbronn ist Mitglied des Diakonischen Werkes Württemberg und zählt mit ihren rund 140 Pflege-, Betreuungs-, Hauswirtschaftskräften und bis zu 15.000 Einsätzen pro Monat zu den Experten auf dem Gebiet der Beratung und Pflege sowie Hauswirtschaft und Betreuung hier in Heilbronn. Weitere Informationen unter www.diakoniestation-heilbronn.de

 

BU: Mit einem Segen wurden die neuen Mitarbeiter der Diakoniestation Heilbronn in den Dienst gesetzt.

 

 

Adventliches Beisammensein mit Klienten

 

Selbstgebackene Kuchen der Mitarbeiter, liebevoll gebastelte Dekoration und vor allem Zeit, um sich ein bisschen zu unterhalten – am 5. Dezember lud die Diakoniestation Heilbronn ihre Klienten zu einer Adventsfeier ins Friedensgemeindehaus ein. Rund 60 kamen gerne, um einen entspannten Nachmittag zu verleben.

Etwa 450 Klienten betreuen die Mitarbeiter der Diakoniestation derzeit. „Natürlich können nicht alle kommen, weil nicht alle mobil genug sind, aber zumindest mit denjenigen, denen es möglich ist, wollen wir einen gemeinsamen Moment von Weihnachten erleben“, erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Die Vorschulkinder aus dem Familienzentrum Schillerstraße kamen vorbei, um mit den Senioren Weihnachtslieder zu singen und auch eine Weihnachtsgeschichte gab es zu hören. Für Bürkert ist Weihnachten auch ein Fest der Zäsur, des Innehaltens. „Wir haben vergessen, uns über die kleinen Dinge zu freuen. Meist steht das Schwere im Vordergrund“, stellt er fest. Er wünsche deswegen allen, dass sie das Fest der Freude neu für sich entdecken. Mit selbstgebackenem Kuchen fällt das schon ein bisschen leichter.

Herz und Schlaganfall Fachvortrag von Dr. med. F. Elser

 

Am 03.04.2017 fand ein Fachvortrag in der Diakoniestation Heilbronn e.V. zum Thema Herz und Schlaganfall statt.

Dr. med. F. Elser, Oberarzt der Medizinischen Klinik 1 im SLK, führte als Internist-Kardiologe in die Thematik ein. Besucht wurde der Fachvortrag von pflegenden Angehörigen, Freunden und Förderer der Diakoniestation sowie weiteren Interessierten. „Schlaganfall ist eine der häufigsten Ursachen für Invalidität und Pflegebedürftigkeit“, so Dr. Elser. Zugrunde liegt dem Schlaganfall in den meisten Fällen eine Gefäßerkrankung und in bis zu einem Viertel der Fälle Herzrhythmusstörungen, in aller erster Linie das Vorhofflimmern.Über Symptome und Behandlungsoptionen, sowie die Möglichkeit, durch Einstellung der vermeidbaren Risikofaktoren für einen Schlaganfall, sowie für andere Gefäßerkrankungen zu verringern, berichtete Dr. Elser weiter. Im Anschluss an den Fachvortrag konnten auch individuelle Fragen gestellt werden.

Prädikat verliehen

 

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Zukunftsthema für die Unternehmen in Baden-Württemberg. Familienbewusste, lebensphasenorientierte Unternehmen steigern ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte. Im Rahmen des landesweiten Projekts familynet werden sie dabei durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie durch die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg unterstützt.

Nun wurden bereits zum vierten Mal Unternehmen mt dem Familynet-Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen" für ein famiienfreundliches Personalmanagement ausgezeichnet. Auch die Diakoniestation Heilbronn erhielt diesen Preis. "Für uns ein absolutes Muss, die Arbeitsbedingungen an den familiären Rahmenbedingungen mit anzupassen. Familie ist ja auch das Wichtigste - in jeglicher Hinsicht", so der Geschäftsführer der Diakoniestation Gerald Bürkert.

Diakoniestation feiert Gottesdienst für pflegende Angehörige

 

Am 10. April 2016 hat die Diakoniestation Heilbronn gemeinsam mit Pfr. Häusinger einen Gottesdienst für pflegende Angehörige in der Wartberggemeinde gefeiert.

 

Die Diakoniestation Heilbronn e.V. ist ein eingetragener Verein für Kranken-, Alten-, Hauspflege Betreuungsangebote und der Nachbarschaftshilfe. Rund 130 examinierten Pflegefachkräfte, hauswirtschaftlich ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und

Beraterinnen und Berater arbeiten in den unterschiedlichen Teams.

 

Zu den Angeboten der Diakoniestation zählen die Behandlungspflege vom Arzt verordnet, Palliativpflege, Alten- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson, individuelle Beratung, Angebote rund um Haushalt und Pflege, häusliche Betreuungsangebote, Betreuungsgruppen, Essen auf Rädern, der Hausnotruf sowie das führen oder vermitteln eines seelsorgerlichen Gespräches.

 

Der Gottesdienst ist seit Jahren fester Bestandteil der Diakoniestation, findet in den unterschiedlichen Kirchengemeinden in Heilbronn statt und lädt pflegende Angehörige zum Auftanken und innehalten ein. Vor allem in dem schon etablierten anschließenden Stehempfang an den Gottesdienst finden tolle Begegnungen und Gespräche zwischen den Gottesdienstbesuchern und den Schwestern und Pflegern der Diakoniestation Heilbronn statt.

 

Weiteres über die Diakoniestation erfahren hier auf unserer Homapage. Wir sind für Sie an den Werktagen von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr unter Telefon 07131-93 24 0 jederzeit gern erreichbar.

Pflegekräfte sind täglich mit Armut konfroniert

Gerald Bürkert sucht immer wieder nach Lösungen für Mangelsituationen im häuslichen Umfeld

 

Das neue Betreuungsteam der Heilbronner Diakoniestation ist gelebte Antwort auf die soziale Verarmung vieler auf Hilfe angewiesener Menschen. Wenn gewünscht, wird auch beim Briefeschreiben geholfen.

 

Als ambulanter Pflege- und Betreuungsdienstleister kommt die Diakoniestation Heilbronn täglich in hunderte von Haushalten. Was sie dort an sozialen und finanziellen Notständen erleben, schildert Geschäftsführer Gerald Bürkert.

 

Was ist bereits alles schon passiert, wenn sich jemand an Sie wendet?

 

Gerald Bürkert: Es geht immer um Krankheit und Pflege. An uns wenden sich sowohl Betroffene, deren gesetzliche Betreuer, als auch Angehörige. Immer mehr Anfragen betreffen Betreuung und Unterstützung im Alltag, also weitaus mehr als Kranken- und Altenpflege.

 

Was treffen Ihre Mitarbeiter in den Wohnungen und Häusern an?

 

Bürkert: Im schlimmsten Fall extrem hilfebedürftige Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, geschweige denn, ihren Haushalt zu führen. Manchmal liegen schwere hygienische Mängel vor, beim Pflegebedürftigen selber, als auch in seiner Wohnung. Viele leben sehr zurückgezogen, haben kaum Kontakt zur Nachbarschaft oder zur Familie. Einsamkeit ist ein großes Thema.

 

Wo sind die Angehörigen? Wissen die das nicht, oder sehen die das nicht?

 

Bürkert: Viele Angehörige, vor allem die erwachsenen Kinder, sind aus beruflichen Gründen nicht mehr in der Nähe und zudem so eingespannt, dass sie gar keine Kapazitäten mehr für die eigenen Eltern oder Verwandten haben. Wir bekommen oft Anrufe mit dem Auftrag, uns um die Mutter oder den Vater zu kümmern. Erschwerend kommt hinzu, dass junge Familien oft selbst so viele Probleme haben, dass sie nicht die Kraft haben, sich selber zu kümmern.

 

Die Defizite im häuslichen und persönlichen Umfeld sind schnell erkannt und Sie versuchen, konkret zu helfen. Wie sieht das aus?

 

Bürkert: Wir sorgen zuerst für eine ausreichende Pflege. Manchmal sollten wir aber deutlich mehr tun als vom Arzt verordnet oder von der Pflegekasse bezahlt. Wir versuchen, eine Ver wahrlosung des Haushalts zu beheben oder zu vermeiden und schauen darüberhinaus nach Möglichkeiten, wie wir dem Klienten künftig Ansprache, Gemeinschaft, soziale Kontakte ermöglichen können.

 

Wer bezahlt das?

 

Bürkert: Die Pflegekassen und/ oder die Sozialämter leisten einen gedeckelten Beitrag dafür. Der Löwenanteil müsste aus eigener Tasche bezahlt werden. Wir erleben aber, dass der Pflegebedürftige diese Beträge nicht aufbringen können. Das können leicht mehrere hundert Euro im Monat sein.

 

Und jetzt kommt die Armut vieler älterer Menschen ins Spiel.

 

Bürkert: Ja, viele haben eine kleine Rente und kein Vermögen. Auch viele Kinder winken ab, weil sie sich dazu finanziell nicht in der Lage sehen. An diesem Punkt erleben wir, dass Familien heutzutage nicht mehr füreinander einstehen können oder wollen. Das ist übrigens ein Ergebnis unserer immer kapitalistischer und individueller werdenden Gesellschaft. Am liebsten übernimmt man nur noch Verantwortung für sich selbst, aber nicht für andere, nicht für die eigenen Eltern.

 

Was hat das für Folgen?

 

Bürkert: In unseren Augen wichtige pflegerische, haushälterische und betreuerische Leistungen müssen dann unterbleiben, was uns sehr umtreibt und uns in unseren Teamund Fallbesprechungen tief bewegt.

 

Als kirchlicher Träger können und wollen Sie da aber nicht wegschauen.

 

Bürkert: Richtig. Hier sehen wir unseren Grundauftrag: diakonisch gelebtes Handeln. Deshalb starten wir Anfang 2017 mit einem neu aufgestellten Betreuungsteam, welches wir zum Großteil in der Aufbauphase mit Spenden finanzieren müssen. Dieses Team soll vor allem gelebte Antwort auf die soziale Verarmung auf Hilfe angewiesener Menschen geben. Es geht um Unterstützung im Alltag, im Haushalt und um individuelle Betreuungsangebote: einkaufen, spazierengehen, Briefe schreiben – eben das, was dem Klienten gerade am Herzen liegt.

 

Sie erleben also nicht nur finanzielle, sondern auch große soziale Armut?

 

Bürkert: Ja und das eine hängt vom anderen ab. Wer kein Geld hat, läuft Gefahr, aus den eigenen vier Wänden nicht mehr herauszukommen und nicht gut versorgt zu sein. Erschwerend kommt hinzu, dass für ältere Menschen in unserer Gesellschaft nur schwer Spendengelder zu generieren sind. Ich werde manchmal den Eindruck nicht los, Projekte für ältere Menschen werden nicht mehr als zielfördernd erkannt. Wo bleibt hier die Wertschätzung für eine Generation, die unseren Wohlstand für heute mit erarbeitet hat?

 

Heilbronner Stimme 03.12.2016

Redakteurin Ulrike Bauer-Dörr

Fahrräder der Diakoniestation Heilbronn erobern die Stadt

 

 

Der Geschäftsführer der Diakoniestation

Heilbronn Gerald Bürkert (rechts), die

stellvertretende Haupt-Pflegedienstleitung

Jutta Heilmann (mittig) und Entwickler

Robert Dorn von GOBAX (links).

 
   

Eine Pflegekraft vor 100 Jahren.                   

Foto: Archiv Diakoniestion Heilbronn.           

 

 

 

 

 

Die Diakoniestation Heilbronn stattet seine Pflegekräfte mit 3 E-Bikes für die Fahrten zu den Klienten aus. Die Mitarbeitenden des Dienstleisters in der ambulanten Altenhilfe empfanden es als zunehmend schwierig, bei dem enormen Zeitdruck, den zunehmenden Staus und der immer schwierigeren Parkplatzsituation noch pünktlich bei den Klienten zu erscheinen. „Zurück zu den Wurzeln“, dachte sich der Geschäftsführer Gerald Bürkert. Warum nicht ein Fortbewegungsmittel wählen, das die Umwelt und den Geldbeutel schont, die Gesundheit der Pflegekräfte fördert und schon vor über 100 Jahren genutzt wurde? Die Fahrräder müssten allerdings den neusten technischen Standards entsprechen. Bürkert machte sich schlau und fand einen Hersteller, der E-Bikes an die Bedürfnisse der Diakoniestation Heilbronn anpassen konnte.

 

Robert Dorn von der Firma GOBAX hat Fahrräder entwickelt, die über 20.000 km im Jahr fahren und die Mitarbeiterinnen zuverlässig an ihr Ziel in Heilbronn bringen können. Zudem arbeitet er überwiegend mit regionalen Lieferanten. Die stellvertretende Hauptpflegedienstleitung Jutta Heilmann war so begeistert von der Idee, dass sie eins von insgesamt drei Fahrrädern auf Spendenbasis finanziert hat. Ab jetzt kann man die gelben Fahrräder der Diakoniestation Heilbronn im Stadtverkehr sehen. Falls sich das Pilotprojekt rechne, folgten sicherlich noch mehr E-Bikes, so Bürkert. Foto: privat

                                                                                  

Im Herzen Gemeindeschwester geblieben

40 Jahre im Beruf, 15 Jahre als Geschäftsführerin der Diakoniestation: Karin Münch verabschiedet sich

 

Karin Münch (re.) als junge Gemeindeschwester            Wechsel: Karin Münch und ihr Nachfolger

in den Siebzigern (Foto: privat)                                       Gerald Bürkert (Foto: Andreas Veigel)

 

Kranke Menschen versorgen und pflegen. Nicht in der Klinik oder im Heim, sondern zu Hause in ihrer Wohnung. Karin Münch (61) hat ihren Beruf als Dienst am Menschen immer geliebt.

Mit 22 Jahren stand die gebürtige Nordheimerin bereits am Krankenbett. 20 Jahre lang hat die gelernte Wirtschafterin und Krankenschwester das mit großer Hingabe gemacht.

Dann stieg sie auf ("dabei habe ich nur Hauptschulabschluss"), wurde Pflegedienstleiterin und vier Jahre später im Jahr 2001 Geschäftsführerin der Diakoniestation Heilbronn. Fortan bestimmten organisatorische, bürokratische und Führungsaufgaben ihre Arbeitsalltag.

Für 124 Mitarbeiterinnen und sechs Mitarbeiter trägt sie in der Moltkestraße Personalverantwortung. Ihr Team versorgt täglich 500 Kunden.

 

Bürokratie  Wer die Diakonin, Supervisorion und systemische Familientherapeutin kennt, weiß, wie sehr sie sich über Bürokratie, über zeitlich getaktete Abläufe, über Regularien und Vorschriften, über aufwendige Dokumentations- und Abrechnungsmodalitäten geärgert hat. In solchen Momenten wäre sie gerne wieder die einfache Gemeindeschwester am Krankenbett. "Das bin ich im Grund meines Herzens auch immer geblieben."

Die hochproffesionelle und durchorganisierte Pflege, die heute geleistet werden muss, hat zur Folge, dass den Pflegenden oft fehlt, was eine menschliche oder seelsorgerlich geprägte Alten- und Krankenpflege ausmacht: Zeit. Zeit für die Menschen, Zeit für ein GEspräch. Als Angestellte beim Evangelischen Verein für Kranken-, Alten-, Hauspflege und Nachbarschaftshilfe nehmen sie sich die nötige Zeit trotzdem: zur Not als unbezahlte Überstunden.

Gerne erinnert sich Karin Münch zurück an ihre ersten Berufsjahre auf dem Land. "Da gab es keine Arbeitszeiten man arbeitete, bis man fertig war." Statt Dokumentation am PC führte die Gemeindeschwester Karteikärtle mit allen wichtigen Informationen über den Patieten. Die Pflegeversicherung war noch in weiter Ferne. Wer nicht zahlen konnte und Mitglied im Krankenpflegeverein war, bekam die Dienstleistung umsonst. Mit dem behandelnden Hausarzt arbeitet die Schwestern Hand in Hand.

Damals sind die Menschen aber auch früher gestorben. Viele Jahre zu Hause als Pflegefall zu leben, das war selten. Vor 30, 40 Jahren starb man durchaus noch jung an Herzinfakrt, Schlaganfall, Lungenentzündung. Das haben die Mediziner heute im Griff, doch gehen damit oft jahrelange Pflegebbedürftigkeit einher.

Schlimm findet Karin Münch, Mutter zweier erwachsener Kinder, wie einsam und vereinsamt viele alte Menschen heute sind. Vor allem in einer Stadt wie Heilbronn. Der Partner verstorben, die Kinder, wenn überhaupt vorhanden, weit weg.

"Unsere Pflegekräfte und Hauswirtschafterinnen sind oft die einzigen Menschen, die zu ihnen kommen und mit ihnen sprechen." Auf dem Land, so glaubt sie, gäbe es da noch tragfähigere soziale Netze und mehr familiären Zusammenhalt.

 

Zeit haben  Nach 40 Berufsjahren hat sie beschlossen, die Geschäftsführung in jüngere Hände zu geben.

In Gerald Bürkert (34) habe sie einen Nachfolger gefunden, der es ihr leicht macht, aufzuhören. Was sie sich vorgenommen hat für die nächsten Jahre? "Einfach ein ganz normales Leben führen." Freundschaften pflegen, wieder mehr Zeit für die Familie haben, Bücher lesen, malen, im Kirchenchor singen. "Darauf freue ich mich sehr."

 

Heilbronner Stimme 27.04.2015

Redakteurin: Ulrike Bauer-Dörr

Unsere renovierte Diakoniestation Heibronn e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Haus vor der Renovierung